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Schulsanitätsdienst

Bild: Privat
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Der Weg zur Einrichtung eines  Schulsanitätsdienstes (SSD)

Das Jugendrotkreuz im DRK-Landesverband Nordrhein ist seit 15 Jahren ein verlässlicher Partner für Schulen. Mit gemeinsamen Zielen wollen wir Kinder und Jugendliche stark machen:

-       - Ausbildung sozialer und ethischer Werte

-       - Förderung der Entwicklung von Eigenverantwortlichkeit, Entscheidungsfähigkeit und Kritikfähigkeit

-       - Förderung der Gleichberechtigung von Mädchen und Jungen

-       - Förderung der Integration von benachteiligten Kindern und Jugendlichen

-       - Schaffung von Kommunikationsmöglichkeiten

-       - Vermittlung von Schlüsselqualifikationen

 

Entscheidet sich  die Schulleitung  einen SSD mit unserer (Kreisverband Oberberg) Unterstützung aufzubauen und konnte einen Lehrer/in finden, welche/r sich bereit erklärt, die 4-tägige Fortbildung , welche von uns organisiert wird, zum Kooperationslehrer (Koopa) zu absolvieren und den SSD zu leiten, kann der  Aufbau des SSD´s beginnen. In dem Theodor-Heuss-Gymnasium hat der Referendar Fabian Stendtke den SSD ins Leben gerufen und die Schulleitung überzeugt.  Er ist bereits  Ersthelferausbilder und brauchte somit die Koopa-Fortbildung nicht mehr absolvieren.  Auch wenn die Koopa-Fortbildung noch nicht besucht wurde, ist es möglich den SSD zu starten. An zwei Schulen in unserem Kreis haben wir den jeweiligen Ortsverein und unsere Ausbilder als Unterstützung den Lehrern zu Seite gestellt.

 Neben der Fortbildung  muss von der Schulleitung noch ein Sanitätsraum zur Verfügung gestellt werden, der in zentraler Lage und einen ebenerdigen Eingang hat, damit dieser im  Notfall für den Rettungswagen schnell zugänglich ist. Der Raum sollte neben einem Sanitätskoffer mindestens über eine Liege oder eine Trage und einem Waschbecken verfügen. Die Raumgestaltung kann von den Schülern selbstständig übernommen werden. Auch bei diesem Punkt helfen wir als Kreisverband um bei der Suche nach einem geeigneten Raum zu helfen. Am Theodor-Heuss-Gymnasium liegt der Sanitätsraum direkt neben dem Sekretariat und dem Lehrerzimmer. Die Schüler haben den Raum rot gestrichen und mit Plakaten dekoriert.  So fühlt sich jeder kranke Schüler direkt wohler.

Wurde die Fortbildung besucht,  kann es losgehen! Jetzt geht es darum interessierte Schüler zu finden, die Interesse am SSD haben.  Ob der SSD als Projektwoche, freiwillige Nachmittagsstunde oder wie im Theodor-Heuss-Gymnasium als AG angeboten wird, bleibt den Kooperationslehrern freier Gestaltungsraum nach den Möglichkeiten vor Ort offen. Auch diesbezüglich halten wir mit dem Lehrer engen Kontakt und besprechen die einzelnen Schritte. Zum Beispiel haben wir fertige Anzeigen für Aushänge und Schülerzeitungen um das Interesse bei den Schülern zu wecken.  

Wurden der ersten Schüler gefunden, werden diese dann von dem Lehrer als Erst-Helfer ausgebildet.  Als ausgebildet engagieren sich die Schüler dann in dem Schulsanitätsdienst und ergänzen und sichern die Erste-Hilfe-Versorgung an der Schule. Sie stellen die Erstversorgung im Falle von Unfällen, Verletzungen und Erkrankungen, während der Schulzeit und bei Sportfesten, Tag der offenen Tür usw.  bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes sicher.  Von uns Ausgestattet mit Sani-Jacken, Mitgliedsausweisen und einer Sanitasche können die Schüler in den Pausen und auf Schulveranstaltungen die Erstversorgung sicher stellen. Auch während des Unterrichts kann je nach der Organisation innerhalb der Schule eine Rufbereitschaft der Sanitäter sicher gestellt werden. In dem Theodor-Heuss-Gymnasium sind die Diensthabenden mit Handys ausgestattet, welche dann von der Sekretärin und den Lehrern angerufen werden können. An anderen Schulen werden bspw. Die Schüler auch ausgerufen, wenn sie benötigt werden.

In den regelmäßigen Gruppenstunden werden die Einsatzpläne für die Pausenbetreuung und für die Sportfeste u.ä. besprochen.  Auch die in der Ersthelferausbildung gelernten Inhalte werden immer wieder aufgefrischt und erweitert.
Außerhalb des Unterrichts, werden die Schulsanitätsdienste von uns zu Kreis Schulsanitätstage, Kreiswettbewerbe wo die SSD´s aus den verschiedenen Schulen gegeneinander antreten, und zu generellen JRK-Veranstaltungen eingeladen. Einmal im Jahr findet ein landesweiter Schulsanitätstag statt, an dem wir mit interessierten Gruppen hinfahren.  Mit vielen Schulen planen wir die Schulfeste, an denen sich der Schulsanitätsdienst präsentieren kann, auch gemeinsam. In Verbindung mit dem zuständigen Ortsverein kommen wir gerne mit einem Rettungswagen vorbei und schminken Mimen, zur Realistischen Unfalldarstellung von Verletzungen, damit die SSD`ler den Schülern und Eltern ihr Wissen bei einem Übungseinsatz zeigen können. 

Im Oberbergischen Kreis haben wir mittlerweile 15 aktive Schulsanitätsdienste an den Schulen einrichten können:

 

Realschule Bergneustadt

Frau Kati Salamann

Gemeinschaftshauptschule Bergneustadt

Frau Sonja Pantke

Sekundarschule Nümbrecht

Frau Sabine Häseker

Gesamtschule Morsbach

Herr Thorsten Wiese

Dietrich Bonhoeffer Gymnasium Wiehl

Frau Ellen Weirich

Gesamtschule Derschlag

Frau Nina Engler

Realschule Steinberg

Frau Alexandra Vollmer

Theodor Heus Gymnasium Radevormwald

Steidel

Gesamtschule Marienheide

Frau Ilka Schumacher

Homburgisches Gymnasium Nümbrecht

Frau Christine Meuerer (im Aufbau! Ab 2016)

Gemeinschaftsschule Morsbach

Herr Markus Ackermann und Frau Isabell Fanth

Berufskolleg Dieringhausen

Frau Heidi Tinney

Nestor Bildungswerk

Herr Christopher Kürth Landwehr

GHS Strombach Hauptschule

 

Freie Christliche Bekenntnis Realschule Gummersbach

Herr Eduard Martens

 

Auch Ihre Schule kann einen Schulsanitätsdienst aufbauen.  Melden Sie sich ganz unverbindlich zu einem Informationsgespräch an.